HyperManieABC

HD, 1-Kanal-Video, 07:11min, Farbe, Ton, 2020

 


A global Pandemic: Corona. Verdrängung, Überforderung. Wiederholt sich alles, immer? Gefangen im Loop? Wie gehen wir damit um? Ja, jede/r auf seine Art und Weise. Vom Stillstand, zu Krähen über Proteste, einmal mit und durch den Regenbogen der Emotionen und zurück. Und dann dreht sich, doch, alles weiter. Der Wunsch “zurück zu gehen”, die “alte” Freiheit wieder zu haben, aber auch nach vorne und das Neue sehen und ja, hoffen. Hallo Ambivalenz!

 

“Taking it day by day” und wenn dann alles anders ist, man nicht mehr fokussieren kann, alles zu viel wird, von Innen und von Außen, was macht man, was machen wir dann? Fokussieren, aber auf was denn? Ins kalte Wasser springen, ins Ungewisse, denn niemand weiß was kommt, kann es wissen. Und wenn dann noch, wie in meinem Fall die Bipolarität reinkickt, ist dann alles ohne Filter? Aber ist nicht alles ein Hoch und Tief? Eine konstante Reizüberflutung bis zur Erschöpfung, wie die Medien und Meinungen, und dann vermischt sich wieder alles. 

 

Die Videoarbeit ist laut und bunt, viel und ruhig…, ein Zeitzeugnis, während der Pandemie gefilmt, die Menschen schleichen und springen, Lethargie und Ausbrüche, denn wir wollen etwas zurück und wissen sooft gar nicht mehr was das alles war.  Wir protestieren das Chaos weg, bäumen uns auf, fallen in Tiefschlaf, masturbieren und kommen. Die Einflüsse von aussen und innen, und das konstant. Es ist viel. 

 

Muss alles zerstört werden oder ist schon so vieles kaputt?

Wie müssen unsere Outlets finden, zusammenfinden, neu orientieren, denn nur gemeinsam schaffen wir es, gemeinsam können wir wachsen und neues aufbauen.